Das Zitat des Tages stammt von Heiner Geißler, dem großen denkenden Politiker der CDU. Er wurde damals vor 20 oder 30 Jahren von Helmut Kohl, dem großen dicken der CDU ins Abseits gedrängt. Der unsympathische Kohl konnte den sympathischen Geißler nicht dulden.
Heiner Geißler, 80, im Playboy (!):
"Wir stehen mit einem Bein, mit dem FDP-Bein, immer in der Vergangenheit, in der Zeit vor der Finanzkrise. Diese Koalition passt nicht in die heutige Zeit."
Sehr konzentriert ausgedrückt. Vor der Finanzkrise, die beakanntlich vom weltweiten Neoliberalismus ausgelöst wurde, da konnte man oder frau noch verstehen, dass jemand die liberale Partei FDP wählte mit ihrem attraktiven Schaumschläger Westerwelle an der Spitze, damals als Möllemann noch aus allen Wolken fiel.
Der Neoliberalismus (Privatisierung, schlanker Staat, Verlagerung der Erwerbsarbeit nach China etc.) hat aber am Ende nicht nur die Unterschicht ausgebeutet,
sondern schließlich auch die weite Mittelschicht. So wurde die deutsche Industrie zum Verlierer der Globalisierung. Das war liberale und globale Politik und danach kann kein denkender Mensch, der zu den Verlierern gehört, mehr die FDP unterstützen. Es sei denn, er gehört zu den wenigen Gewinnern in diesem Land.
Der Neoliberalismus (Privatisierung, schlanker Staat, Verlagerung der Erwerbsarbeit nach China etc.) hat aber am Ende nicht nur die Unterschicht ausgebeutet,
sondern schließlich auch die weite Mittelschicht. So wurde die deutsche Industrie zum Verlierer der Globalisierung. Das war liberale und globale Politik und danach kann kein denkender Mensch, der zu den Verlierern gehört, mehr die FDP unterstützen. Es sei denn, er gehört zu den wenigen Gewinnern in diesem Land.
Die FDP von Guido Westerwelle hat sich bis heute nicht vom neoliberalen Konzept distanziert. Sie hat ja auch sonst nichts zu bieten. Jetzt aber ist die Umverteilung erfolgt und durch diese Schlechtere Verteilung ist die Kaufkraft der breiten Masse futsch und die Konsum-Krise ist da.
Was will die FDP jetzt noch? Sie will Wähler gewinnen und gewinnt sie mit raffinierter und skrupelloser Wahlpropaganda. Aber wer wählt sie? Ein paar Altliberale wie Genscher und diejenigen, die auf Wahlwerbung hereinfallen.
Was will die FDP jetzt noch? Sie will Wähler gewinnen und gewinnt sie mit raffinierter und skrupelloser Wahlpropaganda. Aber wer wählt sie? Ein paar Altliberale wie Genscher und diejenigen, die auf Wahlwerbung hereinfallen.
Und Angela Merkel.
Frau Merkel hat die FDP zum Koalitionspartner gewählt.
Ein denkender Politiker wie Heiner Geißler sieht, dass dies eine Entscheidung war, die in die Vergangenheit führt. Doch da waren wir bereits und wissen, wohin es geführt hat, wir kennen das Ergebnis schon.
Solange diese Koalition regiert, kann nicht einmal die Vergangenheit wiederauferstehen, denn der Boom, der durch die weltweite Umverteilung erzeugt wurde, ist vorbei. Den Armen kann man oder frau, Merkel oder Westerwelle kaum noch etwas wegnehmen, und von den Reichen kriegen sie nix. Und irgendetwas rückgängig machen, dass will der Koalitonspartner nicht.
Es sei denn Guido Westerwelle macht die Riesenwelle und schwingt sich zum Anwalt auf. Aus Westerwelle wird die Gerechtigkeitswelle.
Steuerwelle: Höhere Steuern für Vielverdiener und internationale Besteuerung der Globalieisierungssieger. Vertreibung aus den Steuerparadiesen durch Quellensteuern.
Schuldenwelle: Abbau der Staatsverschuldung, durch Umverteilung der Schulden auf die Schultern der Geldbesitzer.
Beitragswelle: Dem Einkommen angemessene Beiträge von Großverdienern in die Töpfe der Krankenkassen.
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