1.
Höhere Gewalt
Bei den Informationen über die Katastrophe von Fukushima tauchte ein wichtiges Detail fast nirgendwo auf. Es handelt sich um eine einfache Zahl. Diese Zahl könnte den beklagenswerten Menschen der zerstörten Region Fukushima, die wahrscheinlich nie wieder in ihre Heimat zurückkehren dürfen, eine Antwort geben auf die Frage:
Warum hat es gerade uns getroffen? Sie haben ihre Häuser, ihre Heimat und ihre Arbeit verloren und viele mussten ihr Leben lassen. Warum gerade Fukushima?
Fukushima hatte 10 Atomkraftwerke. Jawohl zehn in einem einzigen japanischen Verwaltungsbezirk an der Küste des Pazifik. Durch ein gewaltiges Erdbeben, welches die Erdachse leicht verschoben hat und die anschließende Tsunami-Welle, der sich der Inselkomplex Japan um zweieinhalb Meter entgegenbeugte, durch diesen Ruck hat der Planet sich einer Stadt mit 10 Atomkraftwerken entledigt. Ähnlich wie es über Sodom und Gomorrha in den alten Mythen berichtet wird.
Rücksicht auf unschuldige Menschen wurde dabei nicht genommen.
Ein solches Ereignis verdient mehr als jede wirtschaftliche Maßnahme das Adjektiv "global". Der Globus selbst war in Aktion und hat dem unersättlichen Menschenvolk gezeigt, wo seine Macht zu Ende ist. Wohl dem, der das gleich erkennt und es nicht erst tausende Jahre später in einer heiligen
Schrift lesen muss.
Wir sind weit davon entfernt, hier religiöse Propaganda zu betreiben. Mit Gott lässt sich alles und nichts erklären. Doch es ist eine Tatsache, dass der Planet, auf dem wir leben, und es ist der einzige lebendige Planet, den wir kennen, dass dieser lebendige Planet in der Lage ist, mit Lebewesen fertig zu werden, die ihre Grenzen überschritten haben.
Vor einiger Zeit kamen die Dinosaurier wieder stark ins Bewusstsein, hauptsächlich durch einen Film. Der Erfolg dieses Filmes ist ein Zeichen für das unterschwellige Wissen, dass wir Menschen selbst die Dinosaurier der Jetzt-Zeit sind, der Mensch ist der größte globale Schädling und Ausbeuter aller Resourcen dieses einzigartigen lebendigen Planeten.
Katastrophen haben keine Moral, die sich unseren Vorstellungen erschließt. Es trifft immer unschuldige Opfer. Es macht keinen Sinn darüber zu lamentieren, aber einen Fingerzeig können wir in so einer Katastrophe schon sehen, wenigstens, wenn er so deutlich ist.
Es hat Fukushima getroffen, eine kleine Region in Japan mit 10 Atomkraftwerken. Es traf Japan, weil Japan eine Erdbebenzone ist, wie jeder Geologe wusste. Und warum hat man gerade dort an der Küste des Pazifik gleich 10 Atomkraftwerke errichtet?
Auch hierauf gibt es eine Antwort. Weil unterschwellig der Gedanke verborgen war, das zu tun, was jetzt auch wirklich geschieht, den radioaktiven Schlamassel einfach ins Meer schütten, wenn die Katastrophe eintritt. In Deutschland will man seit eh und je den Atom-Müll lieber in die Erde vergraben. Ob dieser Gedanke besser ist, darf bezweifelt werden.
Deutschland ist durch seine Geschichte und die Entwicklung der letzten 70 Jahre mit Japan eng verbunden. Hier wurde die Bedeutung der Katastrophe verstanden. Das Volk hat erkannt, dass die Regierenden von CDU und FDP einen großen Fehler begangen haben, indem sie (in unsportlicher Weise) eine Entscheidung der vorhergehenden Regierung gekippt haben. Zudem noch eine Entscheidung, hinter welcher der Wille des Volkes stand.
Die Schwarz-Gelben haben den Ausstieg aus der Atom-Energie gestoppt zugunsten der Profite von Industrie-Riesen, die ihnen näher stehen als das Volk. Das war kurzsichtig und kontraproduktiv für unser Ansehen als Industrie-Nation. Denn bis dahin war Deutschland Vorreiter auf dem Gebiet Umweltschutz und Neue Energie. Die Verlängerung der Lauffristen bedeutet eine Aufgabe dieser Führungs-Position (Poll-Position), es war also auch ein wirtschaftlicher Rückschritt.
Das Volk sieht es anders als die Regierung, die noch im neoliberalen Denken verfangen ist. Eine Mehrheit hat sich gegen die Atom-Energie gestellt, auch wenn es in den Parteien CDU, FDP und SPD immer genügend Verfechter der Atom-Energie gibt, weil Atomkraftwerke ja auch Geldmaschinen sind.
Dann kam der durchsichtige Trick der regierenden Physikerin. Sie hat den Ausstieg für ein paar Monate verkündet, genau so lange, wie ihrer Meinung nach die Halbwertszeit der öffentlichen Meinung ist. Aber die Wähler sind konsequent geworden. Sie wählen einfach die Partei, welche den Ausstieg nicht diskutiert, sondern garantiert, weil sie schon immer dagegen waren:
Höhere Gewalt
Bei den Informationen über die Katastrophe von Fukushima tauchte ein wichtiges Detail fast nirgendwo auf. Es handelt sich um eine einfache Zahl. Diese Zahl könnte den beklagenswerten Menschen der zerstörten Region Fukushima, die wahrscheinlich nie wieder in ihre Heimat zurückkehren dürfen, eine Antwort geben auf die Frage:
Warum hat es gerade uns getroffen? Sie haben ihre Häuser, ihre Heimat und ihre Arbeit verloren und viele mussten ihr Leben lassen. Warum gerade Fukushima?
Fukushima hatte 10 Atomkraftwerke. Jawohl zehn in einem einzigen japanischen Verwaltungsbezirk an der Küste des Pazifik. Durch ein gewaltiges Erdbeben, welches die Erdachse leicht verschoben hat und die anschließende Tsunami-Welle, der sich der Inselkomplex Japan um zweieinhalb Meter entgegenbeugte, durch diesen Ruck hat der Planet sich einer Stadt mit 10 Atomkraftwerken entledigt. Ähnlich wie es über Sodom und Gomorrha in den alten Mythen berichtet wird.
Rücksicht auf unschuldige Menschen wurde dabei nicht genommen.
Ein solches Ereignis verdient mehr als jede wirtschaftliche Maßnahme das Adjektiv "global". Der Globus selbst war in Aktion und hat dem unersättlichen Menschenvolk gezeigt, wo seine Macht zu Ende ist. Wohl dem, der das gleich erkennt und es nicht erst tausende Jahre später in einer heiligen
Schrift lesen muss.
Wir sind weit davon entfernt, hier religiöse Propaganda zu betreiben. Mit Gott lässt sich alles und nichts erklären. Doch es ist eine Tatsache, dass der Planet, auf dem wir leben, und es ist der einzige lebendige Planet, den wir kennen, dass dieser lebendige Planet in der Lage ist, mit Lebewesen fertig zu werden, die ihre Grenzen überschritten haben.
Vor einiger Zeit kamen die Dinosaurier wieder stark ins Bewusstsein, hauptsächlich durch einen Film. Der Erfolg dieses Filmes ist ein Zeichen für das unterschwellige Wissen, dass wir Menschen selbst die Dinosaurier der Jetzt-Zeit sind, der Mensch ist der größte globale Schädling und Ausbeuter aller Resourcen dieses einzigartigen lebendigen Planeten.
Katastrophen haben keine Moral, die sich unseren Vorstellungen erschließt. Es trifft immer unschuldige Opfer. Es macht keinen Sinn darüber zu lamentieren, aber einen Fingerzeig können wir in so einer Katastrophe schon sehen, wenigstens, wenn er so deutlich ist.
Es hat Fukushima getroffen, eine kleine Region in Japan mit 10 Atomkraftwerken. Es traf Japan, weil Japan eine Erdbebenzone ist, wie jeder Geologe wusste. Und warum hat man gerade dort an der Küste des Pazifik gleich 10 Atomkraftwerke errichtet?
Auch hierauf gibt es eine Antwort. Weil unterschwellig der Gedanke verborgen war, das zu tun, was jetzt auch wirklich geschieht, den radioaktiven Schlamassel einfach ins Meer schütten, wenn die Katastrophe eintritt. In Deutschland will man seit eh und je den Atom-Müll lieber in die Erde vergraben. Ob dieser Gedanke besser ist, darf bezweifelt werden.
Deutschland ist durch seine Geschichte und die Entwicklung der letzten 70 Jahre mit Japan eng verbunden. Hier wurde die Bedeutung der Katastrophe verstanden. Das Volk hat erkannt, dass die Regierenden von CDU und FDP einen großen Fehler begangen haben, indem sie (in unsportlicher Weise) eine Entscheidung der vorhergehenden Regierung gekippt haben. Zudem noch eine Entscheidung, hinter welcher der Wille des Volkes stand.
Die Schwarz-Gelben haben den Ausstieg aus der Atom-Energie gestoppt zugunsten der Profite von Industrie-Riesen, die ihnen näher stehen als das Volk. Das war kurzsichtig und kontraproduktiv für unser Ansehen als Industrie-Nation. Denn bis dahin war Deutschland Vorreiter auf dem Gebiet Umweltschutz und Neue Energie. Die Verlängerung der Lauffristen bedeutet eine Aufgabe dieser Führungs-Position (Poll-Position), es war also auch ein wirtschaftlicher Rückschritt.
Das Volk sieht es anders als die Regierung, die noch im neoliberalen Denken verfangen ist. Eine Mehrheit hat sich gegen die Atom-Energie gestellt, auch wenn es in den Parteien CDU, FDP und SPD immer genügend Verfechter der Atom-Energie gibt, weil Atomkraftwerke ja auch Geldmaschinen sind.
Dann kam der durchsichtige Trick der regierenden Physikerin. Sie hat den Ausstieg für ein paar Monate verkündet, genau so lange, wie ihrer Meinung nach die Halbwertszeit der öffentlichen Meinung ist. Aber die Wähler sind konsequent geworden. Sie wählen einfach die Partei, welche den Ausstieg nicht diskutiert, sondern garantiert, weil sie schon immer dagegen waren:
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