Monday, August 15, 2011

Boetticher von Christian (Kommentar zum Spitzenkandidaten der CDU)

Nichts gegen Christian, der mit 41 Jahren noch pubertiert, sich im Facebook als großer Angeber präsentiert und mit seinem Adelstitel protzt. So lange der Adel in Deutschland nicht abgeschafft ist wie in Österreich, so lange wird es solche Hetscheljungen geben. Das war im Falle Guttemberg schon übel aufgestoßen.

Es ist auch normal, dass sich ein 16-jähriges Mädchen in so einen on-line-Prinzen verliebt.

Aber dass die größte Volkspartei CDU einen politischen Playboy zum Spitzenkandidaten in einem Bundesland macht, 

das ist nicht normal.

Haben die keine erwachsenen Männer oder Frauen, die ein politisches Amt übernehmen wollen oder können oder dürfen? Wie sehen die Wählerinnen und Wähler aus, die solche Kandidaten wählen (sollen)?

Von interner Demokratie ist in der CDU nichts zu spüren. Das hat Helmut Kohl vorexerziert und Merkel eifert ihm nach. Das Ergebnis: eine Art Feudalherrschaft derjenigen, die mit den Worten christlich und demokratisch am skrupellosesten umgehen können.

Politik als Boulevard-Theater ist okay, hat Shakespeare schon präsentiert, aber Boulevard-Theater als Politik, das geht daneben.


 

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